Tagesablauf Krippe

„Krippenalltag bedeutet meist täglich wiederkehrende Rituale“

Diese geben den Kindern in der Gruppe den nötigen Halt, Sicherheit und die Orientierung in ihrem täglichen Tun. Dies baut Vertrauen und eine Atmosphäre zum wohl fühlen auf. Strukturierte Abläufe sind wichtig für elementare Erfahrungen und Einübung von Kulturtechniken, Sprache und Körperkoordination.

Auch in der Krippe wechseln aktionsreiche Abschnitte mit ruhigen und besinnlichen Tätigkeiten ab.

Tagesablauf:

  • Ankommen und Begrüßung durch das pädagogische Personal
  • Freispiel
  • Gemeinsamer Morgenkreis
  • Gemeinsames Händewaschen
  • Gemeinsame Brotzeit
  • Gezielte Beschäftigungen in Klein- und Großgruppen, Einzelförderung, Unterstützung im Spiel wenn benötigt.
  • Wickelzeit
  • Händewaschen
  • Mittagessen (Gruppe und Speiseraum)
  • Abholzeit
  • Ausruhzeit und Schlafenszeit
  • Nachmittagsbetreuung (Zusammenlegung der Gruppen)
  • Brotzeit
  • Abholzeit

 

Der Tag beginnt mit dem Frühdienst. Die Kinder treffen sich während dieser Zeit in einer Gruppe. Dort werden sie persönlich von ihrer jeweiligen Erzieherin beziehungsweise Kinderpflegerin abgeholt.

Während der weiteren Bringzeit kommen immer mehr Kinder in die einzelnen Gruppen und stellen sich langsam von der Familien- auf die Krippenatmosphäre um. Dies ist die Zeit für die Begrüßung, zum Verweilen, Zuschauen, Beobachten und zur Kontaktaufnahme. Den Eltern bietet sich hier die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch mit einer Pädagogin.

Oft begleiten die Kinder ihre Eltern noch bis zur Türe und verabschieden sich dort von ihnen. Am Ende der Orientierungsphase haben die Kinder meist mit oder ohne Hilfe der pädagogischen Fachkraft ins Spiel gefunden.

Der gemeinsame Kreis fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder und wird von allen Gruppen für Gespräche, Lieder, Spiele, Kinder zählen oder andere Angebote genutzt. Die Zeit für den Kreis variiert von Gruppe zu Gruppe und hängt von den Aktivitäten des Tages ab.

Im Freispiel selbst können die Kinder wählen, wo sie spielen, welches Spielmaterial sie verwenden und mit welchem Spielpartner sie sich beschäftigen. Auch die Dauer des Spiels bestimmen die Kinder selbst (siehe „Freispiel“).