Basiskompetenzen

Kindergarten

Basiskompetenzen, die bei den Kindern zu fördern sind. Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten, Haltungen und Persönlichkeitscharakteristika bezeichnet. Sie sind die Bedingungen für den Erfolg und die Zufriedenheit in Schule, Beruf, Familie und Gesellschaft.

  1. Individuum bezogene Kompetenzen und Ressourcen
  • Personale Kompetenz (Selbstwertgefühl, positive Selbstkonzepte, Autonomieerleben, Kompetenzerleben, Widerstandsfähigkeit…)
  • motivationale Kompetenz (Selbstwirksamkeit, Selbstregulation, Neugier und individuelle Interessen)
  • kognitive Kompetenz (differenzierte Wahrnehmung, Denkfähigkeit, Wissensaneignung, Gedächtnis, Problemlösefähigkeit, Kreativität)
  1. Physische Kompetenz
  • Übernahme von Verantwortung für Gesundheit und körperliches Wohlbefinden, Grob- und Feinmotorik, Fähigkeit zur Regulierung von körperlicher Anspannung
  1. Kompetenz im sozialen Kontext
  • Soziale Kompetenz (gute Beziehung zu Erwachsenen und Kindern, Empathie und Perspektivenübernahme, Fähigkeit, verschiedene Rollen einzunehmen, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktmanagement, Kooperationsfähigkeit)
  • Entwicklung von Werten und Orientierungskontext (Werthaltungen, moralische Urteilsbildung, Unvoreingenommenheit, Sensibilität und Achtung von Andersartigkeit und Anderssein, Solidarität)
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme (Verantwortung für das eigene Handeln, Verantwortung anderen Menschen gegenüber, Verantwortung für Umwelt und Natur)
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe (Erwerb von Grundkenntnissen über Staat und Gesellschaft, Akzeptieren und Einhalten von Gesprächs- und Abstimmungsregeln, Einbringen des eigenen Standpunkts)
  1. Lernmethodische Kompetenz: Lernen, wie man lernt

Mit lernmethodischer Kompetenz wird die Fähigkeit bezeichnet, Methoden des Lernens zum Lernen einzusetzen. Die Fähigkeit, eigene Lernprozesse bewusst wahrzunehmen und über den gesamten Lebenslauf positiv zu beeinflussen, gewinnt im Kontext von Wissensgesellschaften zunehmend an Bedeutung. Lernmethodische Kompetenz ist die Grundlage für den Wissenserwerb. Als Wissen wird Information verstanden, die der/die Einzelne sich persönlich angeeignet hat und die er/sie zur Problemlösung sachgemäß und kreativ einsetzen kann. Die Förderung lernmethodischer Kompetenz bereits in der Kindertagesstätte bildet die Grundlage für späteres schulisches Lernen und für eine lebenslang anhaltende, positive Einstellung zum selbst gesteuerten Lernen.

Lernen, wie man lernt bedeutet zum Beispiel den Kindern zu verdeutlichen, wie und wo sie ihr Wissen erworben haben (Bücherei, Experimente, Fragen stellen, Einrichtungen besuchen).

Bildungsangebote gestalten wir so, dass sie der sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung des Kindes entsprechen. Dies gilt auch für die Gestaltung des Tagesablaufs.

Den elementaren Bildungsauftrag umsetzen heißt, mit den Kindern strukturierte Lernangebote durchzuführen. Wie dem organisatorisch entsprochen werden kann, orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder (zum Beispiel begrenzte Aufmerksamkeitsspanne, freies Ausleben der Spiel- und Bewegungsbedürfnisse). Daher müssen sich im Tagesablauf moderierte Lernangebote mit Freispielphasen und anderen Tätigkeiten (zum Beispiel gleitendes Frühstück, Aufräumen) abwechseln.

„Gemeinsam – Hand in Hand“


Krippe – Kinder in der Krippe erlernen vorrangig elementare Kompetenzen

Basiskompetenzen
  • soziale Eingebundenheit (sich anderen zugehörig zu fühlen – geliebt und respektiert zu werden )
  • Autonomieerleben ( das Kind erlebt sich als Verursacher seiner Handlung – es handelt selbstgesteuert)
  • Kompetenzerleben (Aufgaben und Probleme aus eigener Kraft bewältigen).
Personale Komptenzen
  • Selbstwahrnehmung Selbstwertgefühl, Positives Selbstkonzept
  • Motivationale Kompetenz Autonomieerleben, Kompetenzerleben, Selbstwirksamkeit, Selbstregulation, Neugier und individuelle Interessen
  • Kognitive Kompetenz Differenzierte Wahrnehmung, Denkfähigkeit, Gedächtnis, Problemlösefähigkeit, Phantasie und Kreativität
  • Physische Kompetenzen Übernahme von Verantwortung für Gesundheit und körperliches Wohlbefinden, Grob- und feinmotorische Kompetenz, Fähigkeit zur Regulierung von körperlicher Anspannung