Außenbereich Gartengestaltung

Kindergarten

In unserem Garten finden die Kinder weitere Bewegungsanreize. Sie können unter anderem auf das Klettergerüst oder auf die Bäume klettern, sich hinter Büschen verstecken, mit Kisten, Seilen und Brettern in der Bewegungsbaustelle ihre Ideen umsetzen, mit Fahrzeugen fahren und auf den Freiflächen rennen, toben, Fußball spielen oder Seil hüpfen.
Die Spielgeräte, die sich drehen und schwingen, wie das Drehkarusell, die Schaukeln oder die Wippe, sprechen das vestibuläre Nervensystem an. So wird der Gleichgewichtsinn gefördert. Durch das Balancieren auf Baumstämmen, dem Balancierbalken oder der Sandkastenbegrenzung können die Kinder diesen Gleichgewichtsinn weiter trainieren.

 


Krippe

Im Krippengarten sind eine Nestschaukel, eine Rutsche, ein Spielhaus und eine ganz große Bobbycarbahn, auf der man sich schnell bewegen kann. Dadurch werden Koordination, Körperbeherrschung und Wahrnehmung geschult. Die Kinder haben ausreichend Grünfläche, wo sie sich bewegen und rennen können. Der große Sandkasten mit Sonnensegel lädt zum buddeln und backen ein. Sinneserfahrungen mit Wasser, Sandelzeug und anderen Spielgeräten können dort gemacht werden.

 


Allgemein

Unsere Gartengestaltung ist außerdem sehr naturnah und sinnesanregend. Gerade jüngeren Kindern soll vorwiegend emotionaler Zugang zur Umwelt und ihren Erscheinungsformen, wie Tier-und Pflanzenwelt, eröffnet werden.
Die Kinder sollen die natürliche Umwelt als Quelle der Freude und Entspannung erleben. Sie sollen staunen können über die Schönheit und Vielfalt der Flora und Fauna.

Häufig finden die Kinder kleine Tiere, wie Schnecken oder Käfer, und wollen wissen, wie diese Tiere heißen. In der Krippe ist es dann sehr spannend, aufmerksam zu beobachten wie sich die Tiere verhalten. Im Kindergarten ist es dann schön im Naturführer zu vergleichen, welches Tier es wohl sein könnte und einige Informationen darüber zu erhalten.
Ebenso interessiert es die Kinder, wie die Beeren, Gräser oder Bäume heißen. Aus den Beobachtungen, die unser Garten den Kindern ermöglicht, leiten die Kinder Warum -Fragen ab, die wir aufgreifen und denen wir auf kindgerechte Art und Weise nachgehen. Durch das Interesse, das die natürliche Umgebung im Kind weckt, bekommt es einen Bezug zur Natur. Es lernt achtsam und sensibel mit Lebewesen umzugehen und auch Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Die Kinder helfen mit, die Blätter aus dem Teich zu entfernen oder Unkraut zu jäten. Wenn die Kinder selbst mit der Natur umgehen, lernen sie, diese wertzuschätzen.

Der Garten bietet den Kindern die Möglichkeit, die Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Sie können die Veränderung der Natur in den verschiedenen Jahreszeiten beobachten. Gerade die Obstbäume oder die Blumen zeigen den Kindern sehr deutlich, ob es gerade Sommer oder Herbst ist. Den Duft der Kräuter und Blüten können die Kinder riechen und wenn es soweit ist, die Früchte der Bäume und Sträucher, wie Johannisbeeren, Felsenbirnen, Himbeeren oder auch Zwetschgen, schmecken.
Der Tastsinn wird in vielfältiger Weise angesprochen. Beim Bauen und Graben im Sand machen die Kinder viele taktile Erfahrungen. Besonders schön ist es, wenn das Wasser aufgedreht wird und der Sandkasten sich in ein reines Matscherlebnis verwandelt. Auch das Wasser am natürlichen Bachlauf (Kindergarten) wird von den Kindern gerne zum Kochen mit Blumen, Blättern und Gräsern verwendet.

Durch die Begegnung mit der Natur, die unser Garten den Kindern täglich ermöglicht, findet bereits ein beträchtlicher Teil umweltpädagogischer Arbeit statt.